Initiative Patientenkoordination

Umsetzung

Was bedeutet “Einführung von Patientenkoordination” für das Krankenhaus?

Mit kleinen Schritten beginnen und dabei das große Ziel nicht aus den Augen verlieren! Es ist nicht zwingend erforderlich, alle Aspekte des Konzeptes direkt einzuführen. Es hat sich vielmehr bewährt, mit dem Entlassmanagement zu starten. Je mehr Veränderung Sie innerhalb Ihrer eigenen Strukturen anstreben, desto hilfreicher ist es allerdings, frühzeitig auch über eine geeignete IT-Unterstützung nachzudenken.

Es ist allerdings wichtig, bereits bei der ersten Neudefinition von Aufgaben und Rollen das spätere Ziel vor Augen zu haben. Gibt es beispielsweise noch keine Stelle für einen Mitarbeiter, der sich auf die Patientenkoordination konzentriert, dann sollten die verschiedenen Beteiligten die Aufgaben des Patientenkoordinators zunächst übernehmen und sich dabei in seine Rolle versetzen.


Herausforderung bei der Projekteinführung
  • Reorganisation (Aufgaben / Verantwortlichkeiten) über alle Berufsgruppen hinweg
  • Schaffung von Akzeptanz für diese Reorganisation bei allen Beteiligten
  • Vermittlung und Einführung der neuen Prozesse in allen betroffenen Berufsgruppen
  • Aufbau eines neuen Teams von Patientenkoordinatoren mit unterschiedlichen Kompetenzen, Berufserfahrungen
  • Entwicklung ein neues Rollenverständnis bei den Patientenkoordinatoren
  • Integration externer Partner (Zuweiser, Nachversorger) in das Konzept

Umsetzung Patientenkoordination

Checkliste
  1. Wo liegen in meiner Arbeit bzw. in meinem Haus die zurzeit größten Herausforderungen angesichts dieses Themas?
  2. Mit welchen Sorgen, Nöten und Reibungsverlusten kämpfen ich und meine Kollegen?
  3. Wen brauche ich, um in meinem Haus das Konzept umzusetzen? (Wissenstransfer, Begeisterung schaffen, Entscheider)
Unter “Informationen” finden Sie Partner, die Sie bei der Projekteinführung und Qualifizierung der Patientenkoordinatoren unterstützen können.