Initiative Patientenkoordination

Herausforderung

“Herausforderung für das Versorgungsmanagement - Vernetzung unterschiedlicher Versorgungsstufen”


Aus Sicht der Krankenhausleitung stellen sich unterschiedliche neue Anforderungen an die Patientenversorgung. Kennen Sie auch Aussagen wie diese?

  • “Wir müssen uns damit auseinandersetzen, dass wir für zunehmend ältere und multimorbide Patienten angepasste Konzepte benötigen”
  • “Wir möchten, dass unsere Ärzte sich weitgehend um medizinischen Belange kümmern und sich nicht mit administrativen / organisatorischen Aufgaben aufhalten.”
  • “Unsere Pflegekräfte auf den Stationen können nicht mehr über das gesamte Versorgungswissen außerhalb der Klinik verfügen.”
  • “Wir wollen Patienten in Ihrem Selbstmanagement stärker fördern, patientenorientierter behandeln sowie pflegende Angehörige aktiver einbeziehen.”
  • “Patienten erwarten von uns individuelle Versorgungskonzepte verbunden mit gutem Service.”

Herausforderung f r das Versorgungsmanagement - Vernetzung unterschiedlicher Versorgungsstufen

Bei der Umsetzung dieser Anforderungen lassen sich folgende Hindernisse feststellen. Jedes einzelne von ihnen begründet bereits den gezielten Aufbau einer Patientenkoordination:

  • Hoher Komplexitätsgrad im Versorgungs-, DRG-, MDK-Management insbesondere bei Patienten mit abweichenden Prozessabläufen
  • Nicht ausreichend vorhandene Kompetenzen und Ressourcen in Medizin und Pflege zur Lösung von Versorgungsproblemen
  • Fehlende definierte Ansprechpartner für Patienten und Angehörige bei starker Zergliederung der Verantwortlichkeiten
  • Zunehmender Fachkräfte-Mangel und damit verbundenes Versorgungsrisiko durch fehlendes Wissen und Ressourcen auf der Station